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Gernot Gingele in Hoehr-Grenzhausen
Dienstag, 13. Oktober 2009

Seit 25 Jahren widmet sich der Gitarrist Gernot Gingele musikalisch ganz dem Flamenco. Vertraut mit den Spieltechniken der großen spanischen Meister hat er schon früh seinen eigenen, unverwechselbaren Weg der Interpretation gefunden. Flamenco ist das Spiel mit den großen Themen Liebe und Tod.

Gereift unter der Gluthitze südlicher Sonne, führen die rhythmischen Figuren des compas wie Wellenschläge zu den Wurzeln des Flamenco. Nur wer seine eigenen Erfahrungen auf dem steinigen Weg hinab in die dunklen Tiefen dieser Musik gemacht hat, kann die geheime Magie jener archaischen Kunstform offenbaren und wird als Botschafter dieser Musik anerkannt.

Die Töne, die der Musiker seiner Gitarre entlockt, scheinen nahezu unerschöpflich zu sein in ihrer Vielfalt: Mal klingt sie wie eine Trommel, mal wie ein arabisches Saiteninstrument, dann hat sie den Klang eines Tanzbodens. „Gingele beweist eindrucksvoll, dass den Flamenco keineswegs nur Spanier zu interpretieren wissen.“(RZ)

Als besonderes Highlight wird auch der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Schlagzeuger und Perkussionist Uli Krämer mitwirken. Der Musiker hat sich durch mitreißende Spielfreude genauso wie durch seine unbestritten spektakulären technischen Fähigkeiten schon lange einen Namen gemacht und wird auch an diesem Abend Gingeles Gitarrenspiel das Sahnehäubchen aufsetzen.

Samstag, 31. Oktober 2009, 20:00 - 22:00  im Kulturzentrum „Zweite Heimat“.

Karten sind telefonisch unter 02624/7257 oder online unter juz-zweiteheimat.de
erhältlich. VVK: 10,- Euro, AK: 12,- Euro.

 
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