Burg Sayn
Hoch über der Stadt Sayn, auf einem Bergrücken des … m hohen Kehrbergs, inmitten zweier Taleinschnitte befindet sich die Stammburg des Hauses Sayn mit gleichem Namen.
Die erste urkundliche Erwähnung fanden die Grafen Sayn im 10. Jahrhundert. Ihre damalige Residenz Alte Burg, auch Eselsburg genannt, wurde während schwerer Auseinandersetzungen mit dem Erzbistum Köln 1152 teilweise zerstört.
Unmittelbar danach wurde die neue Burg auf dem Kehrberg gebaut und von hier aus das Besitztum regiert. Als der kinderlose Graf Heinrich III. 1247 starb, fiel die Burg an seinen Neffen, dessen Nachfolger sich wiederum Grafen von Sayn nannten.
Durch den Tod des ohne männlichen Nachfolger gebliebenen Heinrich IV 1606 übernahm Kurtrier die Burg, welche im Dreißigjährigen Krieg 1632 von schwedischen Truppen zerstört wurde.
Nach wechselnden Besitzern über die Jahrhunderte hinweg gelangte die Burg 1848 wieder in den Besitz der Herren zu Sayn.
Umfangreiche Restaurierungsarbeiten unter dem heutigen Besitzer Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein von 1981 bis 1987 boten der Burg unter anderem neue Verwendungsmöglichkeiten.
Über die gesamte Anlage verteilt wurde ein Wildpark eingerichtet. Primär sollte das darin lebende Dam- und Muffelwild als natürliches Mittel gegen den Bewuchs eingesetzt werden. Nach einigen Jahren wurde dieser Wildpark allerdings wieder aufgelöst und lediglich die Falknerei bietet noch Schnupperkurse an.
Das Restaurant DIESAYN Burg lädt im unterirdischen, urigen Kellergewölbe mit romantischem Kamin zur Rast sowie zum Tagen oder Feiern ein.
Wer nach dem Gelage den Weg nach Hause nicht findet, kann ganz ritterlich auf der Burg übernachten. Im Bergfried befinden sich zwei Ferienwohnungen.
Bis zum Sonnenuntergang hat man täglich freien Zugang zur Burganlage. Eine gute Gelegenheit, von der exponierte Lage einen phantastischen Ausblick auf den Westerwald sowie über die Rheinebene zu genießen.
Adresse:
Burg Sayn
56170 Bendorf-Sayn







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